Feuerwehr

Staßfurt

038 Dachstuhlbrand

 

Datum:

06.04.2020

Alarmierungszeit:

03:53 Uhr

Einsatzart:

Brandeinsatz

Mannschaftsstärke:

Reserve:

16 Kameraden

0 Kameraden

Einsatzfahrzeuge:

  • Einsatzleitwagen
  • HLF-B
  • Drehleiter 23/12
  • HLF-H
  • Gerätewagen-Logistik

Weiter Kräfte:

  • Feuerwehr Atzendorf
  • Feuerwehr Löderburg
  • Feuerwehr Neundorf
  • Feuerwehr Südliche Börde
  • Stadtwehrleitung
  • Rettungsdienst Staßfurt
  • NEF Atzendorf
  • THW Staßfurt
  • Polizei Salzlandkreis
  • Kriminalpolizei Magdeburg

Lage:

Bericht der Volksstimme:

Atzendorf l
Nachbarn eines Wohnhauses in der Alten Fabrikstraße in Atzendorf wurden in der Nacht zu Montag durch lautes Knallen geweckt. Als sie Feuer hinter einem der alten Bauernhäuser sahen, riefen sie die Feuerwehr.

Um 3.53 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein. Truppen aus Atzendorf, Löderburg, Staßfurt, Südliche Börde und Neundorf rückten mit 65 Kameraden aus. „Das Nebengelass auf dem Hinterhof brannte in voller Ausdehnung“, berichtet Stadtwehrleiter Tobias Schumann auf Nachfrage. Auch ein Auto unter einem Carport stand in Flammen. Nachdem die Kameraden das vordere Wohnhaus auf dem Grundstück nach Personen durchsucht hatten und dort niemanden fanden – dieses sah nämlich eher danach aus, als ob dort jemand wohnen könnte – begannen sie, das brennende Hinterhaus zu löschen.

Nach einer Dreiviertelstunde, etwa 4.30 Uhr, war das Feuer gelöscht. Das Stall- oder Scheunengebäude war im Untergeschoss tatsächlich zum Wohnen genutzt worden. Allerdings wirkte es, wie auch das Vordergebäude, seit einiger Zeit verlassen. Der Eigentümer der Häuser war nicht mehr vor Ort.

Die Feuerwehr konnte verhindern, dass der Brand auf andere Gebäude übersprang, und war noch bis zirka 8 Uhr mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt, wie das Gebäude zu belüften und zu kühlen.

Erst dann, als man das Nebengelass betreten konnte, fanden die Kameraden eine Leiche. Diese war vorher nicht als menschlicher Körper für die Kameraden zu erkennen gewesen. Die Polizei teilte mit, dass es sich um eine „bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Person“ gehandelt habe. Nicht einmal das Geschlecht war noch ableitbar.

"Wir können nicht sagen, ob es sich um den Bewohner des Nebengelasses handelt oder um jemand anderes. Die Leiche wird jetzt erst untersucht“, so Polizei-Sprecher Marco Kopitz. Anhand der DNA sei eine Identifizierung der Person noch möglich. Geklärt werden muss auch noch, wie es zum Brand kam und ob die Personen während des Brandes oder lange vorher gestorben war. Daran arbeitet jetzt die Gerichtsmedizin in Magdeburg.

Während der Nacharbeiten hat die Feuerwehr das THW Staßfurt dazugerufen. „Die Decken war zum Teil eingestürzt“, erklärte Marco Wagner vom THW im Nachgang. „Wir haben diese sowie zwei Fenster abgestützt, um die Bergungsarbeiten zu ermöglichen.“ Auch ein Statiker war vor Ort, um das Gebäude vor dem weiteren Einstürzen zu schützen.

Stadtwehrleiter Tobias Schumann hob hervor, dass die Zusammenarbeit der Staßfurter Feuerwehren gut funktioniert habe: „Ich danke allen Kameraden für ihren Einsatz“.

Wir sprechen den Angehörigen und Freunden unser tiefsten Mitgefühl aus.

👍🏻 FÜR UNSERE FREIWILLIGE ARBEIT.

Einsatzdauer:

3 Stunden 45 Minuten